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Deutliche Eichenschäden im Hasbruch |
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Donnerstag, 24. November 2011 um 07:31 |
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Nach Erfassung folgt jetzt Einschlag
(Hude/Ganderkesee) Fast vierhundert absterbende und stark geschädigte alte Eichen hat Revierförster Jens Meier im Hasbruch gefunden und markiert. Die dem Runden Tisch Hasbruch vorgestellten Kriterien zur Markierung und Entnahme geschädigter Eichen wurde jetzt auch noch mal dem Vertreter der Naturschutzbehörde des Landkreises vorgestellt. „Von irreversiblen Schäden bis zu bereits abgestorbenen Eichen reicht die Erfassung“ erläutert Jens Meier sein Vorgehen. „Besonders wichtig ist uns die Entnahme der noch nicht völlig abgestorbenen Eichen, um dort die Vermehrung des Eichenprachtkäfers zu verhindern.“ Der Eichenprachtkäfer befällt geschwächte Eichen, durchtrennt mit seinem Raupenfraß die Leitungsbahnen des Baumes und bringt ihn endgültig zum Absterben. Der Einschlag der am stärksten geschädigten Bäume wird voraussichtlich in der kommenden Woche beginnen. „Der planmäßige Holzeinschlag im Hasbruch wird natürlich an anderer Stelle entsprechend reduziert, so dass es nicht zu Mehrnutzungen kommt“ betont Forstamtsleiter Dr. Martin Dippel vom Niedersächsischen Forstamt Neuenburg.
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